Bio Emmer – keimfähiges Urgetreide aus Österreich
Emmer, auch Zweikorn genannt, zählt zu den ältesten kultivierten Getreidearten und gilt als direkter Vorfahre des Hartweizens. Das ursprüngliche Emmer Getreide ist nur wenig gezüchtet und zeichnet sich durch ein kräftig-würziges, nussiges und leicht erdiges Aroma aus. Typisch für das Emmerkorn ist außerdem seine rötlich-braune Farbe. Der Name Zweikorn geht auf den Aufbau der Ähre zurück: An jedem Absatz der Ährenspindel wachsen jeweils zwei Körner.
Im Vergleich zu modernem Weizen ist Emmer ein robustes Urgetreide mit geringer Züchtung. Das Korn wächst geschützt in einer festen Spelze, die nach der Ernte entfernt werden muss. Emmer enthält Eiweiß und Ballaststoffe sowie Mineralstoffe wie Eisen, Magnesium und Zink und B-Vitamine. Wer nach Emmer Nährwerten oder Emmer Getreide Nährwertangaben sucht, findet damit ein vielseitiges, naturbelassenes Getreide für die bewusste Küche.
Wichtig zu wissen: Emmer enthält Gluten und ist daher nicht für Menschen mit Zöliakie geeignet. Auch Emmermehl ist nicht glutenfrei.
Emmer verwenden, kochen und vermahlen
Unser Bio Emmer aus Österreich ist keimfähig. Dadurch kann das Korn nicht nur gekocht oder zu Emmer Mehl beziehungsweise Emmer Vollkornmehl vermahlen, sondern auch zum Keimen verwendet werden. Die entstandenen Sprossen eignen sich für Salate, Bowls oder Brot. Gekeimter Emmer kann außerdem im Müsli verwendet oder nach dem Trocknen vermahlen werden.
Die Emmer Verwendung in der Küche ist besonders vielseitig. Das ganze Korn eignet sich als kernige Beilage sowie für Getreidesalate, Suppen, Eintöpfe, Bowls und Pfannengerichte. Vor dem Kochen empfiehlt sich eine Einweichzeit von 8 bis 12 Stunden. Anschließend wird ein Teil Emmer mit zwei bis zweieinhalb Teilen Wasser etwa 35 bis 45 Minuten gekocht, danach sollte man es kurz quellen lassen.
Frisch vermahlen eignet sich Emmer besonders für rustikale Brote, Fladen, Pasta und Gebäck. Beim Backen sollte etwas mehr Wasser als bei Weizen eingeplant und der Teig nur kurz und schonend geknetet werden. Auch Emmer Flocken können beispielsweise für Müsli, Brei oder Backwaren verwendet werden.
Abwechslung bringen Gerichte wie Emmer-Risotto, warmer Emmersalat mit Wurzelgemüse, Emmer-Porridge, hausgemachte Emmer-Pasta oder Emmer-Sprossen als Topping. Mit der Verwendung dieses alten Urgetreides wird zudem die Biodiversität und regionale Landwirtschaft gefördert.





