Emmer ist, zusammen mit Einkorn, eines der ältesten kultivierten Urgetreide. Das Urkorn blieb in seiner Urform erhalten und wurde nicht gekreuzt bzw. hochgezüchtet. Emmer ist von Natur aus sehr robust und optimal für den biologischen Anbau geeignet.
Das kräftige Urgetreide überzeugt durch sein aromatisch-nussiges Korn und seinen ursprünglichen Charakter. Es ist vielseitig einsetzbar und eignet sich sowohl für die Brotbackstube, Nudeln und Mehlspeisen.
Emmer zählt zu den Spelzgetreide-Sorten und die einzelnen Körner sind von einer festen Hülle, der Spelz, umschlossen. Diese macht das Getreidekorn länger haltbar, aber es erfordert auch einen zusätzlichen Arbeitsgang bei der Verarbeitung. In einer speziellen Mühle werden die Körner von ihrer Hülle befreit, ehe man sie zu Mehl vermahlen kann. Emmer-Mehl ist relativ grob, grießähnlich und kleberstark.
Außerdem enthält Emmer überdurchschnittlich viele Mineralstoffe wie Magnesium, Eisen, Kupfer, Mangan, Zink und Selen. Selen ist ein wichtiger Bestandteil von verschiedenen Enzymen, es stärkt das Immunsystem und wirkt antioxidativ.
Der hohe Eiweißgehalt liefert Kraft und Energie für den Alltag.
Die enthaltenen Kohlenhydrate sorgen für nachhaltige Sättigung.
In der Küche ist Emmer vielseitig verwendbar: als Korn für Suppen und Salate oder als Mehl für Brot, Gebäck und andere Backwaren. Sein kräftiger Geschmack verleiht Gerichten eine besondere, ursprüngliche Note.




